Vortrag im Weltmuseum Wien am 5. Oktober 2020

Montag, 5.10.2020, 19 Uhr, Vortrag, 90 Min.

Teilnahme: € 5, frei für WMW Friends

Geschichte der Stereofotografie in den Philippinen

Mit Johann Stockinger, Österreichisch-Philippinische Gesellschaft

Nach einem kurzen Überblick über die Grundprinzipien der Stereoskopie und ihre geschichtliche Entwicklung wird speziell auf den philippinischen Kontext eingegangen.

Unter Einfluss der amerikanischen Kolonialmacht ab 1898 fand die Stereofotografie in den Philippinen Verbreitung. Fotografiert wurden neben städtischen und ruralen Ansichten Land auch handwerkliche Tätigkeiten, Angehörige unterschiedlicher Gesellschaften sowie Kriegsszenen aus dem Philippinisch-Amerikanischen Krieg. Unter den von den amerikanischen Fotofirmen entsandten Kriegsfotografen stach einer besonders hervor: James Ricalton, ein früherer Schullehrer und -direktor, der insgesamt die Erde siebenmal umreist hatte.

Es wird die Möglichkeit geben, einen antiken Holmes Stereoviewer selbst in Händen zu halten und so die Stereoeffekte direkt wahrzunehmen.

Treffpunkt: WMW Forum

 

 

 

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Große philippinische Delegation bei der World Robot Olympiade 2019 im ungarischen Györ

World Robot Olympiad

World Robot Olympiad 2019

Das diesjährige Finale der World Robot OlympiadTM fand dieses Jahr vom 8.-10. November 2019 im ungarischen Györ statt. Während Österreich nur mit zwei Teams vertreten war und die österreichische Delegation aus nur 15 Personen bestand, entsandten die Philippinen einen Delegation, die insgesamt aus 88 Personen bestand. Mit insgesamt 15 Teams nutzten die Philippinen das maximale Startkontingent aus. Neben den Teams und ihren Betreuern nutzten noch zahlreiche Angehörige die Möglichkeit, ihre Teams in Europa zu unterstützen. Daher ließ sich auch die Österreichisch-Philippinische Gesellschaft nicht nehmen, diesen Wettbewerb beizuwohnen.
Aufgrund der kurzen Distanz zwischen Györ und Wien erfolgte der An- und Abflug der philippinischen Delegation über Wien. Im Rahmen einer kurzen Rundfahrt, bei der auch das Schloss Schönbrunn auf dem Programm stand, konnte ein Einblick in die kulturelle Weltstadt Wien gewonnen werden.

Hunderte Teams aus aller Welt

Hunderte Teams aus aller Welt nahmen teil

Die World Robot Olympiade ist seit 2004 einer von mehreren weltweiten Robotik-Wettbewerben für Schüler und Schülerinnen.   Das Motto der diesjährigen World Robot Oympiade stand unter dem Zeichen von Smart Cities, wo es darum ging, neue Konzepte, neue Ideen und neue Technologien zu entwickeln, um zukunftsfähige Städte bauen zu können und damit die bestehenden Formen des Alltagslebens verändern und verbessern werden.

Dazu sind hunderte Teams aus allen Teilen der Welt angereist, um sich im Wettbewerb zu messen. Aber natürlich hatte auch der olympische Gedanke seine Bedeutung. Schon die Teilnahme alleine war für alle Teams in unvergessliches Erlebnis.  Der Wettbewerb unterteilte sich in die Kategorien “Regular”, “Football” und “Open”, sowie einer “Advanced RoboticsChallenge”.

Ein philippinisches Team Regular Senior Team im Einsatz

Ein philippinisches Regular Senior Team im Einsatz

Die Kategorie “Regular” wurde in Form eines Wettbewerbs gestaltet. Dazu mussten die Schüler und Schülerinnen mit dem Baukasten Lego Mindstorms einen Roboter designen, zusammenbauen und so programmieren, dass er bestimmte Aufgaben autonom bewältigen konnte. Je nach Anzahl der absolvierten Teilaufgaben wurde Punkte vergeben. In der Altersgruppe “Elementary” (bis 12 Jahre) traten 92. Teams an. Ein österreichisches Team war nicht vertreten. Die philippinischen Teams MESch ROBO SWETTA – Team BGraceanwhiz Team und MESch ROBO SWETTA – Team A belegten dabei die durchaus beachtlichen Plätze 18, 36 und 41. In der Altersgruppe “Junior” (13-15 Jahre) waren ebenfalls 92. Teams am Start, wobei das österreichische Team den 41. Platz belegte. Wiederum schnitten die philippinischen Teams CCL CentrEx JHS Team, Kepler Insight School of Science and  Arts und MESch ROBOKAVS mit den Plätzen 17, 28 und 42 beachtlich ab.

Ein philippinisches Senior-Team verfolgt gebannt den Auftritt des später zweitplazierten deutschen Teams "Cassiopeia".

Ein philippinisches Senior-Team verfolgt gebannt den Auftritt des später zweitplazierten deutschen Teams "Cassiopeia".

Während in der Altersgruppe “Senior” (16-19 Jahre) das beste philippinische Team,  Batasan Hills National High School, mit Platz 30  deutlich besser als das österreichische Team (HTL Braunau, Platz 64) abschnitt, blieb für die beiden weiteren philippinischen Teams Nerditrons und Robo Geek Squad 2.0 mit den Plätzen 75 und 77 unter 83 angetretenen Teams noch deutlich Luft nach oben.

Fußball scheint in den Philippinen noch immer nicht sehr populär zu sein. Das zeigt sich auch im Roboter-Fußball. Auch in dieser Kategorie waren drei philippinische Teams vertreten, von den angetretenen 49 Teams erreichte leider keines der philippinischen Teams Marigondon National High School, Science & Technology Education CenterRed Rooster die Runde der letzten 16.

Ausstellungsstand der DYCI-Schule

Ausstellungsstand der DYCI-Schule

Sehr viel besser lief es dafür in der Kategorie “Open”. Dabei mussten die Teams innovative  Ideen für den Einsatz der Robotik in den Bereichen Verwaltung, Arbeitsplatz und Bildung entwickeln. In allen drei Altersstufen wurden die Philippinen durch Teams der DYCI Schule (Dr. Yanga’s Colleges Inc., Bocaue, Bulacan) vertreten. In der Altersgruppe “Elementary” konnte unter 22 teilnehmenden Teams das philippinische Team Philippines DYCI Junior Primes sogar den ersten Platz mit nach Hause nehmen.
In der Altersgruppe “Junior” erreichte das Team DYCI Primes unter 24 teilnehmenden Teams den sehr guten 6. Platz. Das gleiche gilt für das Team DYCI Novus, das in der Altersgruppe “Senior” unter 34 Teams den 7. Platz belegte.

Nach Ende des Wettbewerbs hatte die philippinische Delegation noch die Möglichkeit, Budapest zu besichtigen. Danach ging es über den Flughafen Wien wieder zurück in die Heimat, um sich gleich wieder mit den Themen für die nächste World Robot Olympiade zu beschäftigen. 2020 wird das Finale in Montreal stattfinden und man wird sich mit Einsatz der Robotik zur Bewältigung der Klimakrise beschäftigen.

Die Österreichisch-Philippinische Gesellschaft wünscht schon jetzt viel Erfolg!

Weitere Informationen:

https://wro2019.org/

https://wro-association.org/

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Neues von der Österreichisch-Philippinischen Gesellschaft

In der Generalversammlung vom 3. September 2019 wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Obenaus von der Wirtschaftsuniversität Wien  wurde dabei zum neuen Präsidenten gewählt und Univ.-Prof. Dr. Hartmut Kahlert von der Technischen Universität Graz zum 1. Vizepräsidenten. Beide sind besonders im ASEAN European Academic University Network (ASEA-UNINET)  aktiv.

Der Gründungspräsident Dr. Johann Stockinger wird als 2. Vizepräsident weiterhin die Tätigkeit der Österreichischen-Philippinischen Gesellschaft unterstützen.

Erwin Blumentritt, der Urenkel des berühmten Philippinenforschers Ferdinand Blumentritt, hält als 3. Vizepräsident die engen Kontakte zur Blumentritt-Familie aufrecht.

Mag. Siegfried Höfinger als Generalsekretär und Letisma Liboon-Stockinger als Schatzmeister wurden in ihren Funktionen wiedergewählt.

Der neue Vorstand hat bereits zahlreiche Ideen entwickelt, um die bilateralen Beziehungen  zu intensivieren. Kooperationen mit anderen bilateralen Gesellschaften sind vorgesehen. Dabei soll unter anderem mit der Austrian-Indonesian Society sehr eng kooperiert werden.

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Engagierte befreundete Jungmusiker haben sich zusammen getan, um am 20. Dezember 2013 um 19:30 Uhr im Festsaal des Magistratischen Bezirksamtes Landstraße, Karl Borromäusplatz 3, 1030 Wien, mit ihren klassischen Klängen für dieOpfer des verheerenden Taifuns auf den Philippinen zu sammeln.

Ursprünglich war ein kleines Hauskonzert unter Freunden mit Spendensammlung für diePhilippinen geplant. Doch die spontane Bereitschaft vieler junger Musiker – allesamt StudentInnen – machte aus dem ursprünglich kleinen Vorhaben ein Benefizkonzert, das für alle Kunstbegeisterten offen steht! Die KünstlerInnen studieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst, an der Privatuniversität Konservatorium Wien, an dem Prayner Konservatorium, dem Juridicum Wien und der Universität für angewandte Kunst. Der jüngsteTeilnehmer des Benefizkonzerts ist 9 Jahre alt und besucht die Volksschule Cottagegasse.

Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Rachmaninov, Händel, Fauré, Schostakowitsch, Chopin und Schubert. Dabei kommen ein Dirgent, zwei Tenöre, ein Bariton, mehrere Pianisten, zwei Geiger, eine Cellistin und ein Gitarrist zum Einsatz. Höhepunkte des Abends versprechen der Klarvier-Auftritt des 9-jährigen Georg Weinzinger und das Klavierduo „SHINPARK“ zu werden. Mit der Tatsache, dass die KünstlerInnen ein multinationales Ensemble aus Südkorea, Kroatien,  Taiwan,  Russland, Bulgarien und Österreich darstellen, wollen sie damit den internationalen Zusammenhalt in Notsituationen symbolisieren und eine Brücke zu den Opfern auf den Philippinen schlagen! Der Abend dauert zwei Stunden mit Pause und der Eintritt ist frei. Allerdings bitten dieVeranstalter um eine freiwillige Spende. Der Reinerlös aus den Spenden ergeht an die Caritas der Erzdiözese Wien für die Opfer der Taifun-Katastrophe auf den  Philippinen.

Spendenkonto der Caritas der Erzdiözese Wien: RBI 404.050.050, BLZ  31.000 www.caritas-wien.at

Rückfragenhinweis: Mag. Sandra Jetzinger
Pressearbeit für das Benefizkonzert sandra.jetzinger@aon.at
Tel.: 0676 – 37 09 377

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Charity-Aktion der Österreichisch-Philippinischen Gesellschaft

Der philippinische Nationalheld Dr. José Rizal schickte 1888 eine Neujahrsglückwunschkarte an die kleine Dolores, die Tochter seines Freundes Professor Ferdinand Blumentritt in Leitmeritz.

Diese Karte war bis jetzt außerhalb des engeren Bekanntenkreises der Familie Blumentritt nicht bekannt.

Zeitungsbericht Manila 1961

Österreichisches Blumentritt Archiv, Wien

Diese Karte wird als neu gestaltete Grußkarte Ende November gedruckt und von den Großenkeln Ferdinand Blumentritts persönlich signiert.

Rizals greeting card

 

 

 

 

Der Erlös fließt direkt der Taifun-Hilfe zu.

Weitere Informationen: kontakt@philippinen.at

 

Information in English: Download PDF

Im Brief vom 25. Dezember 1888 schrieb José Rizal an seinen Freund Ferdinand Blumentritt in deutscher Sprache:

Heute ist Weihnacht! Dies ist die Festlichkeit die ich am liebsten feire! Es erinnert mich an vielen, guten Tagen, nicht nur meiner Kindheit, sondern auch der Geschichte.
Oh Christus war an diesem Tage genau oder nicht geboren, das weiss ich nicht;
aber die Genauigkeit hat nichts zu thun; ein großer Genius war geboren, der die Wahrheit und Liebe predigte; er litt seiner Mission wegen, aber durch ein Leiden wurde die Welt gebessert wenn nicht gerettet. Nur es eckelt mich zu sehen, dass einige Leute seinen Namen missbrauchen, um in seinem Namen viele Verbrechen zu begehen. Gewiss er protestiert wenn er im Himmel ist!
Also schöne Weihnachten! Lass uns den Geburtstag eines gottlichen Mannes feiern!
Augustus sei mein Weihnachtsgeschenk: Christus war in seiner Zeit geboren und in seinem Reiche.
Ich schreibe Dir nochmals.
Grüsse mir Deine liebe, gute Hausfrau, die beste Hausfrau; da ich eben angekommen bin, so habe ich nichts für meine Freundchen, die kleinen Blumentritt.
Ich umarme Dich
Dein José Rizal

English translation:

Today is Christmas Eve. This is the feast that I like to celebrate best. It reminds me of the happy days not only of childhood but also of history. Whether Christ was born or not exactly on this day, I don’t know; but chronological accuracy has nothing to do with tonight’s event.  A grand genius had been born who preached thruth and love; who suffered because of his mission, but on account of his sufferings, the world has become better, if not saved. Only it gives me nausea to see how some persons abuse his name to commit numerous crimes. If he is in heaven, he will certainly protest! Consequently, Merry Christmas! Let us celebrate the anniversary of the birth of a Divine Man!
Let Augustus be my Christmas gift to you! Christ was born in his time and under his empire.
I shall write you again.
Greet your beloved and good lady – the best wife – in my behalf. As I have just arrived, I have nothing for my little friends – the little Blumentritt.
I embrace you.
Yours,
Rizal

(Rizal Blumentritt Correspondence, 1992, Volume II: pp. 224-25.)

José Rizal hatte am 31. Juli 1886 seinen ersten Brief an Ferdinand Blumentritt in Leitmeritz geschickt. Sehr bald entwickelte sich eine feste Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten. Wie es aussieht, könnte Blumentritt Rizal bereits zu Weihnachten 1886 zu sich nach Leitmeritz eingeladen haben, denn am 24. Dezember 1886 hatte Rizal aus Berlin an Blumentritt geschrieben (leider ist Blumentritts Brief mit der Einladung nicht mehr erhalten):

Es ist ein Freund von mir aus den Philippinen angekommen; er kommt direct von Barcelona her wo er seine Studien durchgemacht hat: er lernt Deutsch und will in Berlin neun oder zehn Monate verbleiben. Wir haben von Ihnen viel gesprochen, von Ihren Werken und er sehnt sich Sie kennen zu lernen. Mit ihm und dem jungen Herrn Moret, welcher Sie grüsst, werde ich die Weihnachten feiern. Ich danke Ihnen sehr für Ihre freundliche Einladung: ich möchte einem Christbaumfest beiwohnen, aber die Familien, welche ich kenne, haben mich nur zum Sylvesterfest eingeladen da sie entweder kinderlos sind oder wen es haben, sind die Kinder schon erwachsen. Zu Hause feiern wird diese Festlichkeit durch ein Souper am Mitternacht wozu die ganze Familie sich eintreffen muss; die Kinder, haben wir ein Belen mit Christkind, Hirten, Tieren u. a. m. Diese Jahreszeit ist die schönste und angenehmste welche wir auf den Philippinen haben.

Am nächsten Morgen, am 25. Dezember 1886 schrieb Rizal an seine Mutter:

Today, Christmas, I take up the pen to write you a few lines; I want to devote a few hours this morning to a mental conversation with you while I think constantly that probably at this time the little grandchildren are bustling to kiss the hands of the grandparents to receive the expected Christmas gifts. Above my room the boys of the carpenter are running around and enjoying themselves blowing a cornet, which probably was ginvn to them last night, which was children’s day.
I celebrated Christmas with a countryman who has come from Barcelona – the physician Mr. Máximo Viola – sharing with him a chicken, beer, etc. etc. You know that since I attained the age of discretion, I have always tried to celebrate this holiday for being the birthday of a great man who was the first to proclaim the equality of men and because this holiday always brings me back many memories of the paternal home. Since I have been in Europe I have celebrated it sometimes in company with countrymen, sometimes alone, and I haven’t hesitated to send for ith the little money I have.

 

 

 

 

 

 

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Taifun-Hilfe: Spendenliste

„Nachbar in Not“:
400 400 440 01, BLZ 20111, Kennwort: Philippinen

Caritas:
7.700.004, BLZ 60.000, Kennwort: Taifun Katastrophe

Österreichisches Rotes Kreuz:
40014400144, BLZ 20.111, Kennwort: Überflutungen Philippinen

Ärzte ohne Grenzen:
930.40.950, BLZ 60.000, Kennwort: Philippinen

World Vision:
80080081800, BLZ 20.111, Kennwort: Philippinen

Arbeiter-Samariterbund:
93.028.745, BLZ 60.000 Kennwort: ASBÖ Auslandshilfe

Kindernothilfe Österreich:
92144077, BLZ 60.000, Kennwort: Taifun Philippinen

Volkshilfe: 1.740.400, BLZ 60.000, Kennwort: Katastrophenhilfe

Johanniter Auslandshilfe: 684.047.707, BLZ 12.000, Stichwort: Philippinen

UNICEF: 1.516.500, BLZ 60.000, Kennwort: Kinder Philippinen

Hilfswerk Austria International: 90001002, BLZ 60.000, Kennwort: Diakonie

Katastrophenhilfe: 28711966333, BLZ 20.111, Kennwort: Taifun

SOS-Kinderdorf: 1.566.000, BLZ 60.000, Kennwort: Philippinen

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Tiroler Landesregierung stellt Soforthilfe für Taifunopfer bereit

Laut Tiroler Tageszeitung stellt die Tiroler Landesregierung  350.000  Euro Soforthilfe für die Opfer des Taifuns „Haiyan“ auf den Philippinen  bereit. Das gab Landeshauptmann Günther Platter am Montag in einer  Aussendung bekannt. „Angesichts der schrecklichen Bilder von den  Auswirkungen der Taifun-Katastrophe ist es mir ein Herzensanliegen, hier  Solidarität mit den betroffenen Menschen zu zeigen“, so Platter. Die  Abwicklung der Hilfsgelder erfolgt über SOS Kinderdorf International.  Die Organisation mit ihrem Hauptsitz im Innsbrucker Stadtteil Amras  werde das Geld für Sofortmaßnahmen vor Ort einsetzen.
Mehr dazu in der Tiroler Tageszeitung

Die Österreichisch-Philippinische Gesellschaft bedankt sich sehr herzlich dafür!

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Taifun-Katastrophe Philippinen

Auf den Inseln Leyte und Samar hat der Taifun “Haiyan” nach den Behörden mindestens 10.000 Menschen in den Tod gerissen.

Dringende Hilfe ist notwendig!

Das Philippinische Rote Kreuz verteilt Nahrungsmittelpakete an 12.000 Familien und unterstützt 2.000 Familien mit Decken, Matratzen und Hygienekits. Such- und Rettungsmannschaften sind im Einsatz.

Für die Caritas Österreich ist der Wiener Mag. Andreas Zinggl ab morgen als Katastrophenhelfer im Einsatz: “Wir werden vor Ort alles unternehmen, um den Menschen rasch zu helfen. Um das leisten zu können, brauchen wir dringend Unterstützung aus Österreich.”

Das Österreichische Rote Kreuz und die Caritas Österreich haben Spendenkontos eingerichtet, auf die man auch über Online-Formulare spenden kann:

Spendenkonto des Österreichische Roten Kreuzes

Spendenkonto der Caritas Österreich

Im Namen der Österreichisch-Philippinischen Gesellschaft bedanken wir uns bei allen Spendern!

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Buch: Österreich – Philippinen 1521-1898

Ein Buch, auf das Philippineninteressierte schon seit langem gewartet hatten, ist seit kurzem unter dem Titel Österreich – Philippinen 1521-1898: Bezugspunkte, Beziehungen und Bewegungen im Buchhandel erhältlich. Autor ist der frühere Botschafter der Republik Österreich in Manila, Mag. Wilhelm Donko.

 

Inhalt:
Die Blütezeit der Habsburger-Herrschaft in Spanien fällt zeitlich mit der Entdeckung und Kolonialisierung der Philippinen zusammen: Magellan landete hier 1521 im Auftrag von Kaiser Karl V. (=König Karl I) und die Philippinen sind auch nach einem Habsburger benannt, seinem Sohn Philipp II. Weitere Habsburger wurden zu Namensgebern in der Region (Marianen, Karolinen).

Von Georg Josef Kamel blieb der Name „Kamelie“, Josef Selleny malte sehr aussagekräftige Bilder beim Besuch der Fregatte „Novara“ 1858. Viele österreichische Wissenschaftler besuchten die Philippinen, ebenso mehrere Schiffe der k.(u.)k. Marine.

Das wichtigste Element in den Beziehungen ist aber die legendäre Freundschaft des Gelehrten Ferdinand Blumentritt aus Leitmeritz in Böhmen mit dem philippinischen Nationalhelden José Rizal.

Und mit Maria Christina von Österreich war auch 1898 wieder eine Angehörige des Hauses Habsburg Regentin in Spanien, weshalb man zusammenfassend sagen kann: Die Philippinen wurden unter Habsburgern zur spanischen Kolonie und gingen auch unter Habsburgern wieder für Spanien verloren.

Das Buch kann direkt online bestellt werden unter:

http://www.epubli.de/shop/autor/Wilhelm-Donko/2650

bzw. auch über Amazon.

 

 

 

 


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